Fit durch den Sommer

Nicht nur gut aussehen – gesund sein heißt die Devise: Ein wenig Eitelkeit ist gar nicht so schlimm. Neben der Sache mit der Optik, dient Fitness allerdings in erster Linie der Gesundheit. Dieser eine gute Portion Aufmerksamkeit zu widmen, zieht alles andere Positive nach sich – auch die Figur. Die Folge ist mehr Leistungsfähigkeit, mehr Wohlbedinden und dadurch auch mehr Selbstbewusstsein. Und da gesunde Menschen ein ausgefüllteres Liebesleben haben, ist das doch ein guter Grund, sich intensiv um die eigene Fitness zu kümmern.

Damit das Vorhaben Gesundheit und Figur funktioniert, ist natürlich etwas Arbeit nötig. Das stimmt natürlich nicht, denn Fitness soll Spaß machen und dem ist ja auch so. Klar – es kostet zuweilen ein wenig Überwindung, aber auch das kann seinen Reiz haben. Im Sommer ist es zwar viel toller, die Freizeit unter freiem Himmel zu verbringen und der Besuch des Fitnessstudios mag ein wenig langweilig anmuten – das muss jedoch nicht sein und es gibt eine Menge Gründe, gerade im jetzt diesen Ort aufzusuchen. Da wäre einerseits die Temperatur, die dafür spricht: In einem gut klimatisierten Studio zu trainieren, hat einfach Vorteile. Während draußen der Schweiß bereits vom Nichtstun rinnt, kann man hier einen Grund dafür finden und auch noch etwas Gutes für sich tun. Ein weiterer guter Grund ist, dass es nicht sonderlich sinnvoll ist, ausgerechnet im Sommer seinen Fitness-Level einbrechen zu lassen. Die Jahreszeit bietet schließlich nicht nur angenehme Seiten, sie belastet auch.  Und wenn es doch langweilig wird? Dann wäre es an der Zeit, das Training zu variieren – für mehr Effektivität und auch mehr Spaß. So kann es sich positiv auf das Muskelwachstum auswirken, wenn bei Klimmzügen der Griff gewechselt wird. Griffwechsel haben verschiedene Auswirkungen und fordern die Muskulatur. Liegen die Hände bei Klimmzügen eng beieinander, wird der Bizeps angesprochen. Bei weiterem Abstand wird der breite Rückenmuskel mehr belastet. Die Kunst des gezielten Trainings liegt also – wie so oft – im Detail. Auch das Umstellen der Reihenfolge der Übungen kann entsprechende Effekte haben. Schließlich langweilt Routine nicht nur den Geist, auch der Körper ist davon nicht wirklich angetan.

Der Mann: Das eigentliche Sommerproblem
Hierbei handelt es sich nicht um die Entscheidung für oder gegen den Besuch eines Studios, denn eigentlich ist es dafür schon zu spät. Während viel über Frauen und ihre Problemzonen geschrieben wird, gerät oft in Vergessenheit, dass auch Männer hier Betroffene sind, auch, wenn sie es nicht hören wollen. Vor diesem Hintergrund wäre es gut, gerade jetzt damit zu beginnen, sich zu ändern – damit der nächst Sommer wirklich kommen kann.

Wo passts denn nicht?
Arme, Beine, Bauch, Hintern, Brustkorb – die Problemzonen der Männer sind vielfältig. Viele Männer, die keiner körperlichen Arbeit nachgehen, haben dünne Arme. Diesen lässt sich begegnen, wenn man dem Trizeps genug Aufmerksamkeit widmet, denn dieser ist für gut zwei Drittel des Armumfanges verantwortlich.

Was den Bauch betrifft, der bei einem Mann durchaus zu einem Problem werden kann: Hier ist Ausdauertraining angesagt. Möglichkeiten existieren in jedem gut ausgestatteten Fitness-Studio in ausreichender Zahl. Da ein derartiges Training jedoch ohnehin nie fehlen sollte und in jeden guten Trainingsplan gehört, dürfte sich der Bauch hoffentlich von selbst erledigen. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass Bier, Chips und andere Dickmacher Tabu sind.

Und die Beine? Hier kommen wir zu einem Problem des Ausdauersports. Dieser ist zwar gesund, verschlankt die Beine aber mit Nachdruck, was visuell nicht zwingend eine tolle Sache ist. Im Fitness-Studio heißt es daher, die Beine in die dafür vorgesehene Presse zu bewegen und der weiteren Verdünnung entgegen zu wirken.

Der Hintern ist nicht zu unterschätzen. Wie bekannt, wandert der Männerblick bei Frauen öfter in diese Richtung – umgekehrt ist es allerdings genau so. Frauen gucken auch. Ein flacher Hintern sieht einfach nicht gut aus und verschandelt die Silhouette. Für diese Problemzone gibt es spezielle Angebote im Bereich Groupfitness und auch am Studio-Gerät.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, den Trainer darauf hinzuweisen, möchte man Problemzonen gezielt angehen. Das ist nicht peinlich, es ist vernünftig und absolut nachvollziehbar. Der Trainer selbst kann nicht wissen, dass sich hier etwas grundlegend verändern soll. Zwar verbessert sich die Haltung und auch das Erscheinungsbild durch ein Fitness-Training immer, doch ein lockerer Hinweis auf die eigenen Motive kann dennoch nicht schaden.

Sommer-Tipps
Im Studio – anders als in freier Natur – lassen sich auch im Sommer alle Vorteile des Sports nutzen. Dennoch sollte man es ruhig angehen lassen. Dann kommt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und die Abwehrkräfte werden gestärkt. Nicht vergessen werden sollte nämlich, dass man das gut temperierte Studio auch wieder verlässt, dort eben andere Temperaturen lauern.

Gerade im Sommer gilt, ausreichend zu Trinken, da der Flüssigkeitsbedarf im Sommer grundsätzlich steigt. Das sollte auch beim Sport im Studio berücksichtigt werden. Nach einem Sommertag herrscht meist schon Flüssigkeitsmangel. Kommt dann im Fitness-Studio noch das Training hinzu, kann es eng werden. Drei bis vier Liter pro Tag sollten getrunken werden. Wird dies vernachlässigt, sinkt die Leistungsfähigkeit, weil der Kreislauf überbelastet wird. Treten beim Training Kopfschmerzen und Schwindel auf, ist das eine Folge des Flüssigkeitsmangels, dem schnellstmöglich begegnet werden sollte.

Grundsätzlich gilt im Sommer, nicht zu übertreiben. Hohe Temperaturen belasten den Körper und er benötigt eine gewisse Zeit, um sich anzupassen. Das sollte auch beim Training im Studio berücksichtigt werden. Wichtig ist auch, nicht direkt aus der Sonne heraus mit dem Training beginnen. Der Körper benötigt eine gewisse Zeit um sich herunter zu kühlen.

Was im Winter gilt, gilt auch im Sommer. Zwar ist es warm und der Körper fühlt sich auch so an. Das heißt aber nicht, dass es die Muskulatur auch ist. Demnach ist es auch im Sommer nötig, sich vor dem Sport aufzuwärmen – erst recht im Fitness-Studio. Hier nachlässig zu sein, kann das Verletzungsrisiko erheblich steigen lassen.

Fazit
Das Fitness-Studio ist auch im Sommer ein guter Ort, um dem Sport seine Zeit zu geben, was auch geschehen sollte. Gleich, ob man einfach nur besser aussehen oder gesünder werden möchte – der Besuch lohnt sich. Die Vorteile, gerade in Bezug auf die Außentemperaturen, sind offensichtlich und man sollte sie sich nicht entgehen lassen. Nutzt man die Zeit, sind sogar die Problemzonen bis zum nächsten Sommer auch verschwunden.