Eincremen ist Pflicht

Sicher, unsere Haut besitzt einen je nach Hauttyp unterschiedlichen Eigenschutz. Allerdings ist dieser nicht sonderlich groß. Sehr helle Haut sollte der Sonne nur bis zu zehn Minuten lang ausgesetzt sein, hellbraune Haut ungefähr 30 Minuten und braune Haut hält es etwas 40 Minuten lang aus, intensiv bestrahlt zu werden. Betrachtet man nun die tatsächliche Zeit, die wir im Sommer in der Sonne verbringen, wird schnell klar, dass es ohne einen zusätzlichen Schutz gefährlich werden kann.

Natürlich gibt es auch gute Gründe, sich über den Sommer zu freuen. Die Sonne sorgt für bessere Laune und ein insgesamt besseres allgemeines Wohlbefinden. Allerdings ist das nur eine Seite, denn in Deutschland erkranken jährlich 250.000 Menschen an hellem Hautkrebs. Der schwarze Hautkrebs fordert immerhin noch 16.000 Opfer. Obwohl Früherkennungsprogramme angeboten werden, sterben jährlich 3.000 Menschen an Hautkrebs. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ist es umso bedenklicher, dass sich Menschen dennoch so stark der Sonne aussetzen, dass sie einen Sonnenbrand bekommen – immerhin jeder Vierte. Nur ein Drittel der Bürger schützen sich so effektiv, dass sie keinen Sonnenbrand bekommen.

Sich am Strand einzucremen, ist für die Mehrheit der Bevölkerung normal. Allerdings verliert sich dieser Gedanke, wenn es um die sonstige Freizeit geht. Auch beim Sport in der Freizeit ist es wichtig, den Sonnenschutz nicht zu vernachlässigen. Leider verzichtet fast jeder Dritte hier auf das Eincremen. Vernünftig ist das nicht. Völlig indiskutabel ist es, sich schutzlos Inder Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr aufzuhalten. Während dieser Zeit bietet nicht einmal der Schatten wirklichen Schutz, da die Strahlung stark streut. Zusätzlich ist es ratsam, sich angemessen zu kleiden und auch die Augen zu schützen. Die sollten einen eingebauten 100%igen UV-Schutz besitzen. Wer sich effektiv schützen möchte, muss darauf achten, dass das Sonnenschutzmittel mindestens den Lichtschutzfaktor 15 besitzt und der Sonnenschutz regelmäßig erneuert wird. Dabei ist die Creme im Schatten aufzutragen. Insbesondere im Badeurlaub ist es erforderlich, nach dem Schwimmen neu einzucremen. Zwar werben Sonnenschutzcremes oft dafür, wasserfest zu sein – verlassen sollte man sich darauf hingegen nicht.

 

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